BannerbildBannerbildBannerbild
Link verschicken   Druckansicht öffnen
 

Integrative Lerntherapie

Logo_LZ_Sch_neberg
Foto_Lerntherapie

Integrative Lerntherapie an der Robert-Reinick-Grundschule

 


Durch eine Kooperation mit dem Legasthenie-Zentrum Schöneberg                                                                               können Schülerinnen und Schüler mit einer diagnostizierten Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung), Dyskalkulie
(Rechenstörung) und/oder AD(H)S (Aufmerksamkeitsstörung) direkt bei uns vor Ort in ihrem
vertrauten Lernumfeld eine von einer Lerntherapeutin des Legasthenie-Zentrum Schöneberg
durchgeführte Lerntherapie besuchen. Hierfür stellt die Robert-Reinick-Schule einen Raum
zur Verfügung. Die Lerntherapien der Kinder sind in den Schultagesplan eingebettet.

 

Was ist Integrative Lerntherapie?
Die Integrative Lerntherapie ist eine professionelle, pädagogisch-psychologische Hilfeform
bei Lernstörungen wie Legasthenie, Dyskalkulie und AD(H)S. In ihr fließen wissenschaftliche Erkenntnisse aus Pädagogik, Psychologie und Medizin, aus der Linguistik sowie der Mathematik- und Deutschdidaktik zusammen.

 

In der Lerntherapie lernt das Kind mit seinen Lernschwierigkeiten besser umzugehen und Selbstvertrauen in seine Fähigkeiten zu entwickeln. Ziel einer lerntherapeutischen Unterstützung ist es, das Kind langsam über
stetige Erfolge wieder an den Lernstand der Klasse anzunähern und es dabei zu unterstützen,
eine positive, von Lernfreude, Selbstvertrauen und Leistungsmotivation geprägte Lernstruktur zu entwickeln.
Da Lernen nie „verinselt“ stattfindet, sondern immer einen wechselseitigen Bezug zu Umweltfaktoren, Situationen und Personen hat, bezieht die Lerntherapie als integrative Therapieform alle am Lernprozess des Kindes
Beteiligten in die Förderung mit ein. In regelmäßigen, therapiebegleitenden Eltern- und Lehrergesprächen findet ein kontinuierlicher Austausch statt, um die lerntherapeutische Unterstützung gut in Familie und Schule zu vernetzen und somit wirkungsvoller und nachhaltiger zu machen.
Chancen einer Integrativen Lerntherapie in der Schule Bei einer direkten Arbeit in der Schule rücken im Gegensatz zu einer außerschulischen Förderung besondere Aspekte in den Vordergrund:
- eine zeitnah einsetzende Förderung des Kindes (Wegfall langer Wartezeiten auf einen
Therapieplatz)
- ein ortsnahes Angebot für die Eltern, keine zusätzlichen Nachmittagstermine für das
Kind, zeitliche Entlastung der Kinder und Eltern durch kurze Wege
- Durchführung der Therapiestunden innerhalb der Unterrichtszeit
- eine größere fachliche Zusammenarbeit zwischen Lerntherapeutin und Kollegium
- die Einbringung der Fördermaßnahmen in ein bekanntes Lernumfeld
- eine Vermeidung von Stigmatisierung beim Kind
-
gemeinsame Eltern-Lehrer-Therapeuten-Gespräche

 

Fördergruppen für Kinder der 2. Klassen
 

Zusätzlich zu den Lerntherapien arbeitet die Lerntherapeutin des Legasthenie-Zentrum Schöneberg mit mehreren Fördergruppen a zwei Kindern aus der 2. Klassenstufe. Die Inhalte der Förderung sind an den individuellen Bedürfnissen der Kinder ausgerichtet, insbesondere werden wichtige Grundlagen wiederholt und vertieft. Die Arbeit in der Kleingruppe
ermöglicht zudem ein Erarbeiten individueller Hilfen, die in einem engen Austausch mit den Lehrkräften auf die jeweiligen Bedarfe der einzelnen Kinder abgestimmt werden. Stefanie Weiner, Integrative Lerntherapeutin, Legasthenie-Zentrum Schöneberg.

 

Frau Weiner ist Musikpädagogin und M.A. der Literaturwissenschaften.

Seit zwei Jahren arbeitet sie als ausgebildete Lerntherapeutin beim Legasthenie-Zentrum
Schöneberg. Dabei kann sie auf ihre langjährigen Erfahrungen als Musikpädagogin und in der Lernförderung zurückgreifen. Frau Weiner arbeitet überwiegend in Schulen, da dort eine enge Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und Lehrern möglich ist. Ein wichtiges Anliegen ist ihr, die Kinder entsprechend ihren Bedürfnissen und ihrem Lernstand zu fördern, um ihnen einen Anschluss an den Klassenlehrstoff zu ermöglichen. Mit individuellem Material wird der Lernstoff teils spielerisch erarbeitet. Das Lernen soll den Kindern Spaß
machen, um ihre Lernmotivation zu wecken bzw. zu erhalten und ihr Selbstvertrauen zu stärken.

 

Legasthenie-Zentrum Schöneberg
Uhlandstr. 134
10717 Berlin
Tel: 030 2169610
https://www.legasthenie-zentrum-berlin.de/standorte/lzschoeneberg/

Frau Weiner